Ich fahre mein neues Rennrad
Wie schon erwähnt – ich habe seit einigen Wochen mein erstes Rennrad und habe bereits zwei Ausflüge (50km und 90km) hinter mir.
Huh – Rennrad fahren macht Spass. Schnell ist das! Und cool sieht’s auch noch aus – das Rad jedenfalls.
Das Rad war ja sozusagen ein Risiko-Kauf (noch nie auf einem Rennrad gesessen, Rahmen mal gerade so ausgemessen, nicht mal den Sitz ausprobiert). Und – ich habe ein Riesenschwein gehabt. Alles perfekt. Sitz sitzt (klar mit Radlerhose an). Kein zwicken oder drücken. Vorbau passt auch – abgesehen vom Muskelkater in Armen und Schultern.
Allein die Klick-Pedale (auch damit noch nie gefahren) bereiten mir größte Freude: bereits zweimal in Zeitlupe im Stehen zur Seite gekippt und nicht schnell genug rausgekommen. Autsch. An dieser Stelle sei mein Bruder zitiert: “Die einen sind schon mit den Klickies auf die Schnauze gefallen, die anderen haben es noch vor sich.” Danke für diese geballte Lebensweisheit. Auch das Grinsen des Freundes (hinter einer Fassade des Mitgefühls) war nicht herzerwärmend.
Ich spüre eine lebenslange Hass-Liebe zu diesen Dingern in mir aufkeimen (sind übrigens von LOOK, falls es jemanden interessiert). Die muss ich jetzt noch zu meiner Triathlohn-Einkaufsliste hinzufügen.
Ich kaufe ein Rennrad
Triathlon = Materialschlacht! Diese Regel beherzigend und massiv frustriert durch den Platz, den ich auf dem Rad gemacht habe in Hamburg (200 Plätze schlechter als Laufen und Schwimmen) habe ich den Entschluss gefasst: ein Rennrad muss her!
“Ich bin noch nie auf einem Rennrad gesessen, aber man kann ja alles lernen und so schwer sieht das nicht aus” – dachte ich mir und machte mich auf die Suche. Samt gemessenen Daten (Rahmen 47 oder 48) und kompetenten Berater sowie dem Budget im Hinterkopf (ca. 1400 Euro) ging es als erstes zu den großen Radgeschäften in München. weiter…