April, April – los geht’s in die Trisaison!

Wer jetzt gedacht hat, ich hätte mir umsonst den Sailfish-Neopren, mein tolles Rad und Unmengen mehr Ausrüstung gekauft (das Neopren-Bild bringt mir peinlicherweise die meisten Klicks auf meinen Blog) und würde mich nur noch auf das langweilige Fotografieren von S-Bahnhöfen spezialisieren, hat sich geschnitten.

Wer die Überschrift liest, sieht schon, dass ich auch so peinliche Wörter wie Trisaison mittlerweile verwende. Wenn es schon mal soweit ist, dann ist was passiert über den Winter ….

Viel ist diesen Winter passiert! Ich habe mich bei miesem Wetter laufend um die Isar gequält, habe einen Kraulkurs belegt, und den danach für Fortgeschrittene auch noch. Bin auf’s Ergometer gehüpft (selten) und mich zu Tode gelangweilt.

Warum? Der Wahnsinn trieb mich – ich will dieses Jahr meine erste Kurzdistanz machen. Wieso? Nach Hamburg im letzen Jahr, habe ich beschlossen, dass ich jetzt mal Ernst(er) mache. Zum Spass.

Im Februar bin ich, als Vorbereitung, meinen ersten Halbmarathon gelaufen. In Ismaning unter sehr widrigen Bedingungen. Okay – ich bin angekommen. Über die Zeit schweige ich mich lieber aus.

Halbmarathon Ismaning 2010

Fast im Ziel beim Halbmarathon in Ismaning. Da muss man auch nicht mehr gut aussehen.

Abgenommen habe ich nicht wirklich diesen Winter und habe irgendwelche Diäten an den Nagel gehängt. Ich esse einfach zu gerne. Dafür habe ich ein paar Zentimeter Bauchumfang verloren (so ca. 3 cm). Man darf sich auch über Kleinigkeiten freuen.

Seit vier Wochen hat auch das Rennrad neue Reifen:

Rennrad mit neuen Reifen

Das Rennrad will raus.

Und wurde auch schon einmal nach Starnberg gescheucht.

Ich bin gespannt, wie’s dieses Jahr aussieht mit den Zeiten bei den Triathlons. Hat sich die Mühe gelohnt? Komme ich in der Kurzdistanz überhaupt an? Bin ich bei der Sprintdistanz schneller?

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Der Thrombose-Strumpf ist dort angekommen, wo er hingehört

Ich wusste, die Thrombosestrümpfe würden es auf den Laufsteg schaffen. Heute titelt die Süddeutsche Zeitung: Presswurst vom Designer.

Tatsächlich hat sich die Mode schon oft beim Sport als Inspiration bedient. Man denke nur an Rucksäcke, Turnschuhe (jetzt Sneakers) und den guten alten Jogginganzug – früher in Ballonseide und heutzutage gerne in Berlin beim Brunch aus rosa (türkisen) samtähnlichem Stoff mit Glitzerkrönchenapplikationen.

Und jetzt endlich – der Stützstrumpf. Das hässliche Entlein der Läufergemeinschaft wird zum Schwan. Mittlerweile sportlich fröhlich in pink zum Turnschuh erhältlich wird er nun wohl bald auch in der Innenstadt mit Plateausohlen kombiniert werden.

Ich warte auf die modische Zweitverwertung von Grubenlampen am Stirnband und Getränke-Patronengürteln.

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Abnehmen oder auch nicht mit Tim Ferris

Nur kurz: am Wochenende habe ich ein sehr leckeres Chili con carne gekocht und mich vor allem davon ernährt. Ein Döner war allerdings auch dabei. Ergebnis: 58,9. Schwupps. Das ging ja schnell.

Ich habe mich entschieden, auf keinen Fall auf meinen Morgen-Latte-Macchiatto zu verzichten und auch tagsüber noch Milch zu mir zu nehmen.

In der Kantine wird jetzt – etwas komisch – das Huhn oder der Fisch aus der Panade gepuhlt und dazu Gurke oder grüner Salat und – falls auffindbar – ein paar Hülsenfrüchte verspeist. Noch befinde ich mich mitten im Leben und bin auch bei der Mittagsspeisung noch kein Außenseiter geworden. Hunger habe ich auch keinen. Mal sehen, ob ich dabei aber auch abnehme. Ende der Woche gibt es wieder ein Ergebnis. … Spannung!

Update am 18.09.09: 58,4 kg… immerhin nochmal ein halbes Kilo. Und ich bin nicht besonders hungrig. Sehr positiv.

Update am 29.09.09: Pause mit Diät seit einer Woche aufgrund von Oktoberfest (jaja – soviel zur Selbstdisziplin); Gewicht bleibt aber konstant.

Update am 12.10.09: Gewicht bleibt konstant trotz Oktoberfest und Erkältung und deshalb keiner Diät. Ab heute wieder Diät in Anlehnung an Tim Ferris mit leichten Abwandlungen, wie bpsw. einem leckeren Saltimbocca statt nur Fleisch so. Mittags in der Kantine werde ich ab jetzt weniger Fleisch essen.

Update am 05.11.09: Ich befürchte, mit Tim Ferris wird das nichts. Nicht weil das generell nicht funktioniert, sondern weil es nicht zu meinem Umfeld passt und mir die Disziplin fehlt. Die positive Nachricht: viel Sport hilft. Ca. 5 Stunden pro Woche. Mehr Salat am Mittag hilft. Die Waage bewegt sich endlich wieder nach unten. Grundsätzlich befolge ich aber Mr. Ferris Ansatz: viel Gemüse, Hülsenfrüchte und mageres Eiweiß.
04.11.2010 Unglaublich aber wahr: ein Kilo weniger ueber die Feiertage! Wunder gibt es immer wieder *sing*. Unglaublich viel gutes Essen und Feiern sind mein neues Diaetgeheimnis.

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Aufrüsten im Triathlon – noch was

Der Freund ist neidisch, weil ich den besseren Neopren und das bessere Rennrad habe. Er versucht mit faulen Ausreden a la “Mein Neopren ist mir zu eng, ich habe mehr Muskeln als früher” weitere Investitionen zu rechtfertigen.

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Ich fahre mein neues Rennrad

Wie schon erwähnt – ich habe seit einigen Wochen mein erstes Rennrad und habe bereits zwei Ausflüge (50km und 90km) hinter mir.

Huh – Rennrad fahren macht Spass. Schnell ist das! Und cool sieht’s auch noch aus – das Rad jedenfalls.

Das Rad war ja sozusagen ein Risiko-Kauf (noch nie auf einem Rennrad gesessen, Rahmen mal gerade so ausgemessen, nicht mal den Sitz ausprobiert). Und – ich habe ein Riesenschwein gehabt. Alles perfekt. Sitz sitzt (klar mit Radlerhose an). Kein zwicken oder drücken. Vorbau passt auch – abgesehen vom Muskelkater in Armen und Schultern.

Allein die Klick-Pedale (auch damit noch nie gefahren) bereiten mir größte Freude: bereits zweimal in Zeitlupe im Stehen zur Seite gekippt und nicht schnell genug rausgekommen. Autsch. An dieser Stelle sei mein Bruder zitiert: “Die einen sind schon mit den Klickies auf die Schnauze gefallen, die anderen haben es noch vor sich.” Danke für diese geballte Lebensweisheit. Auch das Grinsen des Freundes (hinter einer Fassade des Mitgefühls) war nicht herzerwärmend.

Ich spüre eine lebenslange Hass-Liebe zu diesen Dingern in mir aufkeimen (sind übrigens von LOOK, falls es jemanden interessiert). Die muss ich jetzt noch zu meiner Triathlohn-Einkaufsliste hinzufügen.

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Ich kaufe ein Rennrad

Triathlon = Materialschlacht! Diese Regel beherzigend und massiv frustriert durch den Platz, den ich auf dem Rad gemacht habe in Hamburg (200 Plätze schlechter als Laufen und Schwimmen) habe ich den Entschluss gefasst: ein Rennrad muss her!

“Ich bin noch nie auf einem Rennrad gesessen, aber man kann ja alles lernen und so schwer sieht das nicht aus” – dachte ich mir und machte mich auf die Suche. Samt gemessenen Daten (Rahmen 47 oder 48) und kompetenten Berater sowie dem Budget im Hinterkopf (ca. 1400 Euro) ging es als erstes zu den großen Radgeschäften in München. weiter…

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Aufrüstung im Triathlon

Nun denn – es ist soweit. Das Triathlon-Fieber hat mich endgültig gepackt und ich rüste auf – neben dem Neopren habe ich mir jetzt auch noch ein Rennrad gekauft. Eigentlich will ich gar nicht drüber nachdenken, aber hier die Rechnung dafür (als abschreckendes Beispiel). Kinder lernt und schaut – sucht Euch einen Sport aus, der weniger Geld kostet, wie bspw. …. Armdrücken vielleicht?

Rennrad 1500 Euro

+ Neopren 130 Euro

+ Schuhe für Rennrad 80 Euro

+ Hose für Rennrad 70 Euro

+ Handschuhe für Rennrad 30 Euro

+ Brille fürs Rennrad 80 Euro

+ Helm 130 Euro

+ Oberteil fürs Rennrad 20 Euro (ein Schnäppchen)

+ Badeanzug (der Hässliche) 70 Euro

+ Bikini (der Schöne) 80 Euro

+ Schwimmbrille 25 Euro

+ Laufhose 60 Euro

*Edit 07.09.09:  + LOOK Pedale für 70 Euro*

*Edit 05.11.09: + Garmin Forerunner 305 135 Euro

+ regenfeste Jacke zum Laufen und Rennrad fahren 35 Euro …

am Jahresende höre ich auf weiteres aufzulisten!*

— Summasumarum 2275 2345 2515 € ungefähr. Aua. Und das ist noch die günstige Version! Ich bin mir sicher, man kann mit etwas gutem Willen noch eine Null dranhängen. Außerdem fehlen mir noch die 10 paar Sportsocken, die richtige Unterwäsche, Paddles und sonstiges Schwimmtrainingsgerät und was man eben sonst noch so braucht. Und der Einteiler eben.

P.S.: Okay – es gibt auch teurere Hobbies: Hochseefischen, Autorennen, Timber Sports.

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Mein Neopren – der Triathlontest

Jetzt habe ich eigentlich schon oft genug über meinen Sailfish-Neopren (der Kauf, der Wassertest) geschrieben, wollte aber nochmal erwähnen, dass er mir in Hamburg wirklich die besten Dienste erwiesen hat und mich zu meiner besten Schwimmzeit geführt hat: 12:46 für 500 m. Und ich bin echt ein schlechter Schwimmer.

Liebe Leute von Sailfish – bekomme ich jetzt endlich mein versprochenes Geld? :-)

Scherz beiseite: ich bin wirklich begeistert.

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Hilfe – welchen Trisuit für Frauen?

So – jetzt habe ich doch genug Produkte gelobt, höflich schweigend übergangen oder auch Kritik geäußert.

Und jetzt brauche ich mal Hilfe: Trisuits für Frauen sind soooooooo häßlich. An mir jedenfalls. Aber da ich mich gerade in der Aufrüstungsphase für meine nächsten Triathlons befinde muss so ein Ding her. Nur es soll eben doch nicht so häßlich sein.

Außerdem will ich eines unbedingt vermeiden: dass man meine Unterwäsche durch einen eventuell nassen und durchsichtigen Anzug sieht, wie unlängst in Hamburg von mir beobachtet: ein sehr runder Damenhintern auf einem sehr schmalen Rennradsattel umkleidet von einem schwarzen (wohl schmeichelhaften) Trisuit. Nur der schwarze Stringtanga der durch alles durchschimmerte störte die Optik.

Also – bitte hinterlasst mir Tipps. Bitte, bitte, bitte!

P.S. vom 10.08.09: Pearl Izumi habe ich schon anprobiert. Da hätte mir sogar (nun ja – wenn man gut sitzen grozügig auslegt) sogar XS gepasst. Allerdings sah der trocken schon so aus, als ob ich nicht an einem Triathlon, sondern einem Wet-T-Shirt-Contest teilnehmen würde. Gruselig. Mit dem Ding im Wasser hätte ich auch nackt antreten können. Danach gäbe es keine Geheimnisse mehr.

Der Waderlstrumpf im Sport

Zur Wies’n gehört die Tracht, zum Sport die Funktionskleidung. Passende Kleidung signalisiert Zugehörigkeit, die nur durch kleine Details eine individuelle Note bekommt.

Ganz neue Dimensionen neotraditioneller Kleidung eröffnet das Funktionskleidungs-Tracht-Crossover Experiment, das ich dieses Wochenende entdecken durfte: der Triathlon-Waderlstrumpf:

Wadlstrümpf

Wadlstrümpf

Ich arbeite bereits am Triathlon-Einteiler mit Lederhosen-Aufdruck! Vorsicht Nachahmer: die Idee habe ich mir schon patentieren lassen.

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