Abnehmen oder auch nicht mit Tim Ferris
Nur kurz: am Wochenende habe ich ein sehr leckeres Chili con carne gekocht und mich vor allem davon ernährt. Ein Döner war allerdings auch dabei. Ergebnis: 58,9. Schwupps. Das ging ja schnell.
Ich habe mich entschieden, auf keinen Fall auf meinen Morgen-Latte-Macchiatto zu verzichten und auch tagsüber noch Milch zu mir zu nehmen.
In der Kantine wird jetzt – etwas komisch – das Huhn oder der Fisch aus der Panade gepuhlt und dazu Gurke oder grüner Salat und – falls auffindbar – ein paar Hülsenfrüchte verspeist. Noch befinde ich mich mitten im Leben und bin auch bei der Mittagsspeisung noch kein Außenseiter geworden. Hunger habe ich auch keinen. Mal sehen, ob ich dabei aber auch abnehme. Ende der Woche gibt es wieder ein Ergebnis. … Spannung!
Update am 18.09.09: 58,4 kg… immerhin nochmal ein halbes Kilo. Und ich bin nicht besonders hungrig. Sehr positiv.
Update am 29.09.09: Pause mit Diät seit einer Woche aufgrund von Oktoberfest (jaja – soviel zur Selbstdisziplin); Gewicht bleibt aber konstant.
Update am 12.10.09: Gewicht bleibt konstant trotz Oktoberfest und Erkältung und deshalb keiner Diät. Ab heute wieder Diät in Anlehnung an Tim Ferris mit leichten Abwandlungen, wie bpsw. einem leckeren Saltimbocca statt nur Fleisch so. Mittags in der Kantine werde ich ab jetzt weniger Fleisch essen.
Update am 05.11.09: Ich befürchte, mit Tim Ferris wird das nichts. Nicht weil das generell nicht funktioniert, sondern weil es nicht zu meinem Umfeld passt und mir die Disziplin fehlt. Die positive Nachricht: viel Sport hilft. Ca. 5 Stunden pro Woche. Mehr Salat am Mittag hilft. Die Waage bewegt sich endlich wieder nach unten. Grundsätzlich befolge ich aber Mr. Ferris Ansatz: viel Gemüse, Hülsenfrüchte und mageres Eiweiß.
04.11.2010 Unglaublich aber wahr: ein Kilo weniger ueber die Feiertage! Wunder gibt es immer wieder *sing*. Unglaublich viel gutes Essen und Feiern sind mein neues Diaetgeheimnis.
Aufrüsten im Triathlon – noch was
Der Freund ist neidisch, weil ich den besseren Neopren und das bessere Rennrad habe. Er versucht mit faulen Ausreden a la “Mein Neopren ist mir zu eng, ich habe mehr Muskeln als früher” weitere Investitionen zu rechtfertigen.
Ich fahre mein neues Rennrad
Wie schon erwähnt – ich habe seit einigen Wochen mein erstes Rennrad und habe bereits zwei Ausflüge (50km und 90km) hinter mir.
Huh – Rennrad fahren macht Spass. Schnell ist das! Und cool sieht’s auch noch aus – das Rad jedenfalls.
Das Rad war ja sozusagen ein Risiko-Kauf (noch nie auf einem Rennrad gesessen, Rahmen mal gerade so ausgemessen, nicht mal den Sitz ausprobiert). Und – ich habe ein Riesenschwein gehabt. Alles perfekt. Sitz sitzt (klar mit Radlerhose an). Kein zwicken oder drücken. Vorbau passt auch – abgesehen vom Muskelkater in Armen und Schultern.
Allein die Klick-Pedale (auch damit noch nie gefahren) bereiten mir größte Freude: bereits zweimal in Zeitlupe im Stehen zur Seite gekippt und nicht schnell genug rausgekommen. Autsch. An dieser Stelle sei mein Bruder zitiert: “Die einen sind schon mit den Klickies auf die Schnauze gefallen, die anderen haben es noch vor sich.” Danke für diese geballte Lebensweisheit. Auch das Grinsen des Freundes (hinter einer Fassade des Mitgefühls) war nicht herzerwärmend.
Ich spüre eine lebenslange Hass-Liebe zu diesen Dingern in mir aufkeimen (sind übrigens von LOOK, falls es jemanden interessiert). Die muss ich jetzt noch zu meiner Triathlohn-Einkaufsliste hinzufügen.
Ich kaufe ein Rennrad
Triathlon = Materialschlacht! Diese Regel beherzigend und massiv frustriert durch den Platz, den ich auf dem Rad gemacht habe in Hamburg (200 Plätze schlechter als Laufen und Schwimmen) habe ich den Entschluss gefasst: ein Rennrad muss her!
“Ich bin noch nie auf einem Rennrad gesessen, aber man kann ja alles lernen und so schwer sieht das nicht aus” – dachte ich mir und machte mich auf die Suche. Samt gemessenen Daten (Rahmen 47 oder 48) und kompetenten Berater sowie dem Budget im Hinterkopf (ca. 1400 Euro) ging es als erstes zu den großen Radgeschäften in München. weiter…