Aufrüstung im Triathlon
Nun denn – es ist soweit. Das Triathlon-Fieber hat mich endgültig gepackt und ich rüste auf – neben dem Neopren habe ich mir jetzt auch noch ein Rennrad gekauft. Eigentlich will ich gar nicht drüber nachdenken, aber hier die Rechnung dafür (als abschreckendes Beispiel). Kinder lernt und schaut – sucht Euch einen Sport aus, der weniger Geld kostet, wie bspw. …. Armdrücken vielleicht?
Rennrad 1500 Euro
+ Neopren 130 Euro
+ Schuhe für Rennrad 80 Euro
+ Hose für Rennrad 70 Euro
+ Handschuhe für Rennrad 30 Euro
+ Brille fürs Rennrad 80 Euro
+ Helm 130 Euro
+ Oberteil fürs Rennrad 20 Euro (ein Schnäppchen)
+ Badeanzug (der Hässliche) 70 Euro
+ Bikini (der Schöne) 80 Euro
+ Schwimmbrille 25 Euro
+ Laufhose 60 Euro
*Edit 07.09.09: + LOOK Pedale für 70 Euro*
*Edit 05.11.09: + Garmin Forerunner 305 135 Euro
+ regenfeste Jacke zum Laufen und Rennrad fahren 35 Euro …
am Jahresende höre ich auf weiteres aufzulisten!*
— Summasumarum 2275 2345 2515 € ungefähr. Aua. Und das ist noch die günstige Version! Ich bin mir sicher, man kann mit etwas gutem Willen noch eine Null dranhängen. Außerdem fehlen mir noch die 10 paar Sportsocken, die richtige Unterwäsche, Paddles und sonstiges Schwimmtrainingsgerät und was man eben sonst noch so braucht. Und der Einteiler eben.
P.S.: Okay – es gibt auch teurere Hobbies: Hochseefischen, Autorennen, Timber Sports.
Mein Neopren – der Triathlontest
Jetzt habe ich eigentlich schon oft genug über meinen Sailfish-Neopren (der Kauf, der Wassertest) geschrieben, wollte aber nochmal erwähnen, dass er mir in Hamburg wirklich die besten Dienste erwiesen hat und mich zu meiner besten Schwimmzeit geführt hat: 12:46 für 500 m. Und ich bin echt ein schlechter Schwimmer.
Liebe Leute von Sailfish – bekomme ich jetzt endlich mein versprochenes Geld?
Scherz beiseite: ich bin wirklich begeistert.
Hilfe – welchen Trisuit für Frauen?
So – jetzt habe ich doch genug Produkte gelobt, höflich schweigend übergangen oder auch Kritik geäußert.
Und jetzt brauche ich mal Hilfe: Trisuits für Frauen sind soooooooo häßlich. An mir jedenfalls. Aber da ich mich gerade in der Aufrüstungsphase für meine nächsten Triathlons befinde muss so ein Ding her. Nur es soll eben doch nicht so häßlich sein.
Außerdem will ich eines unbedingt vermeiden: dass man meine Unterwäsche durch einen eventuell nassen und durchsichtigen Anzug sieht, wie unlängst in Hamburg von mir beobachtet: ein sehr runder Damenhintern auf einem sehr schmalen Rennradsattel umkleidet von einem schwarzen (wohl schmeichelhaften) Trisuit. Nur der schwarze Stringtanga der durch alles durchschimmerte störte die Optik.
Also – bitte hinterlasst mir Tipps. Bitte, bitte, bitte!
P.S. vom 10.08.09: Pearl Izumi habe ich schon anprobiert. Da hätte mir sogar (nun ja – wenn man gut sitzen grozügig auslegt) sogar XS gepasst. Allerdings sah der trocken schon so aus, als ob ich nicht an einem Triathlon, sondern einem Wet-T-Shirt-Contest teilnehmen würde. Gruselig. Mit dem Ding im Wasser hätte ich auch nackt antreten können. Danach gäbe es keine Geheimnisse mehr.
Der Waderlstrumpf im Sport
Zur Wies’n gehört die Tracht, zum Sport die Funktionskleidung. Passende Kleidung signalisiert Zugehörigkeit, die nur durch kleine Details eine individuelle Note bekommt.
Ganz neue Dimensionen neotraditioneller Kleidung eröffnet das Funktionskleidungs-Tracht-Crossover Experiment, das ich dieses Wochenende entdecken durfte: der Triathlon-Waderlstrumpf:

Wadlstrümpf
Ich arbeite bereits am Triathlon-Einteiler mit Lederhosen-Aufdruck! Vorsicht Nachahmer: die Idee habe ich mir schon patentieren lassen.